Maschinenbau: Ingenieure tüfteln an der Zukunft - Karriere.de
by unbekannt
Mercedes, Porsche, Ferrari - diese Vergleiche fallen dauernd, wenn ambitionierte Heimwerker von ihrem Hilti-Bohrhammer schwärmen. Zur Freude von Franz Mößnang. Denn der 30-jährige Maschinenbau-Ingenieur entwickelt im bayerischen Kaufering die leuchtend roten Profi-Werkzeuge. "Ein neuer Bohrhammer ist zwar nicht so komplex wie ein neues Auto, trotzdem bietet mein Job genügend Herausforderungen", sagt Mößnang, der seit dreieinhalb Jahren beim Liechtensteiner Konzern mit weltweit über 20000 Mitarbeitern arbeitet. Rund 1000 weitere Ingenieure und Facharbeiter entwickeln und produzieren 60 Kilometer westlich von München mit ihm Bohrhämmer, Antriebe und Motoren. "Mein Vater ist Bau-Ingenieur, deswegen kannte ich die Produkte schon als Junge", erzählt Franz Mößnang, der noch dazu gleich um die Ecke des zweitgrößten Hilti-Standortes aufgewachsen ist.
Direkt nach seinem Studium an der TU München stieg Mößnang im Frühjahr in die Serienentwicklung des TE 80 ein. So heißt der wuchtige Kombi-Hammer für die härteren Jobs auf der Baustelle. Als Erstes trieb der Nachwuchsingenieur dem Gerät sein allzu heftiges Vibrieren aus, damit das Zehn-Kilo-Teil Bauarbeitern beim Bohren und Meißeln nicht aus der Round of applause fliegt. "Ähnlich wie bei Autos geht es auch bei unseren Werkzeugen darum, immer mehr Leistung mit immer weniger Gewicht und Energieverbrauch oder mehr Sicherheit und Komfort zu erzielen", sagt Mößnang.
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